Einmal von Flensburg bis nach St. Gallen in der Schweiz ging es Anfang Februar für die beiden Ballonfahr-Intusiasten Frank Wilbert und seinen Co-Piloten Bastian Hölz. Zwar verpassten die beiden Extremsportler das Knacken der eigentlich anvisierten Rekord-Distanz von 1.000 km, doch ein Erlebnis stellte die Fahrt hoch über den Wolken allemal da. Die Idee zu dem Rekordversuch in der Disziplin des Weitfluges mit einem Heißluftballon kam den beiden recht spontan. Natürlich habe man schon des öfteren über einen Rekordversuch im Weitflug nachgedacht, doch den Gedanken letztlich umgesetzt und einen Rekordversuch zu starten habe man bislang nie. Gerade einmal fünf Stunden vor Abflug entschlossen sich die beiden erfahrenen Ballonpiloten es zu wagen und einmal quer durch Deutschland, von dem äußersten und nördlichen Zipfel Flensburg, soweit die Winde und der Fesselballon sie tragen würden gen Süden zu fahren und die bisherige Rekordmarke von 1.000 km einzustellen. Mit reichlich Proviant ausgestattet, dem zu Orientierung hoch droben in den Wolken unverzichtbaren GPS-System und natürlich reichlich Sauerstoff in großen Gasflaschen die bei stundenlangen Fahrten in mehr als 6.000 Meter Höhe zwingend erforderlich sind ging es dann am frühen Morgen schnell hoch in die Lüfte und das Abenteuer nahm seinen Lauf. Mit weitestgehend gleichbleibenden 140 km/h rasten die beiden dann, an Nord- und Ostsee vorbei, über Hamburg landeinwärts... - bis nach rund fünf aufregenden Stunden und 821 km Schluss war und das Duo gleich hinter dem Bodensee im schweizerischen St. Gallen landen mussten. Zwar hat es letztendlich nicht ganz gereicht um sich ins Guinessbuch Buch der Rekorde eintragen zu lassen, doch ein unbeschreibliches Erlebnis und Abenteuer war die Fahrt allemal – selbst für die beiden bereits erfahrenen Luftsportler die ihren eigenen Rekord von 826 km im Ballonweitflug ebenfalls knapp verpassten.
Die Welt des Luftsport ist äußerst facettenreich und im Prinzip ist da auch für einen Jeden etwas dabei. Ganz gleich ob Frau, Mann, jung, alt, sportlich oder eher der gemütliche Typ, wer einfach mal hoch hinaus in die Wolken möchte und eine ganz neue und faszinierende Art der Freiheit zu genießen respektive zu erleben, findet mit ziemlicher Sicherheit auch die passenden Luftsport-Aktivität; - alles andere würde mich doch sehr wundern...
Riesiges Angebot in Sachen Luftsport
Ganz gleich ob es zum Beispiel wie beim Fallschirmspringenrecht sportlich von statten geht oder ob man sich beim Gleitschirmfliegen, auch bekannt als Paragleiten, wo nur mäßiger körperlicher Einsatz erforderlich ist, ein faszinierendes Erlebnis sind eigentlich alle Varianten des Luftsport. Wer ganz auf Komfort setzt und jegliche körperliche Ertüchtigung eher scheut und es ruhig und gechillt mag, dem sei das Ballonfahren hiermit wärmstens ans Herz gelegt. Ab rund 150 Euro kann dabei die totale Freiheit zwischen Vögeln, Wolken und über den Gipfeln der Welt genossen werden. Technikbegeisterten Luftsportlern oder Luftsport-Anwärtern steht mit der Möglichkeit eines Rundflugs in einem original Düsenjet ein ganz spezielles Erlebnis zur Wahl. Zwar kann sich nicht jeder mit dem Geschwindigkeitsrausch der jenseits der Schallgrenze zu erleben ist anfreunden, doch für viele ist es, folgt man Berichten von Menschen die sich ein solches Erlebnis einfach mal gegönnt haben, das Non-Plus Ultra. Allerdings muss für diese Art des Luftsport schon was tiefer in Tasche gegriffen werden und man sollte schon eine gewisse körperliche Fitness mitbringen.
Auch Historiker kommen nicht zu kurz
Besteht ein gewisser Hang zu Nostalgie und/oder zu historischen Maschinen ist zweifelsohne ein ganz gemütlicher Rundflug mit einem Zeppelin die Wahl die getroffen werde sollte. Zwar ist ein wirklich historischer Zeppelin nicht mehr unterwegs, doch mit dem Zeppelin NT, verleiht einem auch die Neuauflage des Zeppelins ein erhabenes Gefühl, was nicht all zu weit davon entfernt sein kann, wie es beim damaligen Original der Fall war und dies mit erheblich mehr Komfort und vor allen Dingen viel mehr Sicherheit. Es besteht aber auch die Möglichkeit mit echten Klassikern der Luftfahrt-Geschichte in Berührung zu kommen. So werden zahlreiche Rundflüge in historischen Flugzeug-Klassikern wie einer Antonov AN-2 oder etwa einer original Brücker Jungmann. Man sieht, ich hoffe ich habe nicht zuviel versprochen, dass im Luftsport wirklich was dabei ist was begeistert und ganz bestimmt nicht so schnell, wenn nicht nie, vergessen wird. Probiert es aus und ihr werdet mir bestimmt zustimmen...
Ein Jeder der bereits ein- oder gar mehrere Male an einer Ballonfahrt teilgenommen hat, der wird der Aussage, dass Ballonfahren eines der letzten großen Abenteuer der Menschheit ist, wohl sofort unterschreiben. Dies mag beim ersten hören zwar leicht übertrieben wirken, doch nachdem man wie ein König durch die Lüfte geschwebt ist und von hoch oben auf die Welt geblickt hat, weit entfernt von allen weltlichen Sorgen, liegt beinahe nichts näher als das Ballonfahren als eben dieses eine letzte Abenteuer der Menschheit zu bezeichnen.
Ballonfahren schafft neue Perspektiven
Gerade in unserer immer schnelllebiger werdenden Welt, lässt sich das Ballonfahren hervorragend nutzen um sich einfach mal Luft von den Alltagssorgen, -problemen und -aufgaben zu verschaffen, die wohl jeder dann und wann zu ertragen und zu bewältigen hat. Dabei ist ein Ausflug mit einem Ballon kein Zauber- oder Allerheilmittel. Zu versprechen, dass nach dem Ballonfahren alle weltlichen und alltäglichen Sorgen, Probleme und Nöte, wie weggeblasen sind, kann jedoch keiner; wohl aber, dass das Ballonfahren die Möglichkeit schafft all dies einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und die Gedanken drum herum kreisen zu lassen. Wer es noch nicht erlebt hat, der wird sich wundern auf was für Gedanken man bei einer Fahrt in einem Heißluftballon kommt.
Probleme & Sorgen beim Ballonfahren vergessen
Selbstredend ist die Welt, nur weil man einige hundert Meter über dem Erdboden schwebt, nicht automatisch eine bessere, sondern bleibt genau die Selbe. Doch wenn man beim Ballonfahren über die Flüsse, Felder, Berge und Seen der deutschen Lande kreist, dann kommt einem die Welt da unten vor wie eine Lego- oder Playmobil-Welt. Dies hilft die ernsthaften Probleme die es auf der Welt unbestreitbar gibt und die auch wohl jeder Einzelne ganz persönlich für sich zu bewältigen hat, zumindest für die Zeit in der man dem Ballonfahren frönt und gefesselt von leichter Spannung in Kombination mit unglaublicher Gelassenheit ist, zu vergessen und das Leben, so wie es sich genau in diesem abenteuerlichen Moment des Ballonfahren darstellt, zumindest für diese Zeit zu vergessen.
Ballonfahren nicht auf Rezept, aber empfehlenswert
Doch damit nicht genug, auch nach dem Erlebnis einer Ballonfahrt, fühlen sich viele Ballonfahrer ein Stück weit befreit von den Sorgen des Alltages und betrachten die Welt in der direkten Folge nicht selten dauerhaft aus einer neuen, viel entspannteren und gelasseneren Perspektive. Grund genug für viele Mediziner das Ballonfahren sogar als Mittel gegen ein einsetzendes Burn-Out zu empfehlen um endlich einmal zur wohl verdienten Ruhe zu kommen. Auf Rezept gibt es das Ballonfahren jedoch leider noch nicht. - Auch nicht bei einer privaten Krankenkasse. Doch jeder Euro der in eine Ballonfahrt investiert wird, so zeigt zumindest meine ganz persönliche Erfahrung, ist gut angelegtes Geld; - und dies in vielerlei Hinsicht!
Die Geschichte der Luftfahrt, speziell die des Zeppelin, ist überschattet von dem Unglück des „LZ 129“, getauft auf den Namen des zweiten deutschen Reichskanzler der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg. Dieses Ereignis erschütterte die Welt und sollte die Luftfahrt von Grund auf verändern.Die dramatischen Geschehnisse rund um die Hindenburg ereigneten sich auf den Tag genau am 06. Mai im Jahre 1937. Bei dem Anflug zur Landung im US-amerikanischen Lakehurst, brach im Heckteil des, für damalige Verhältnisse gigantisch wirkenden, Luftschiff ein Feuer aus, welches sich begünstigt durch die mit leicht entflammbaren Wasserstoff gefüllte Außenhülle des Zeppelin, rasend schnell ausbreitete. Als sich dann wenige Augenblicke später noch die mit Diesel gefüllten Antriebsmotoren des Luftgiganten entflammten war es geschehen um den Prestigeträchtigen Zeppelin. Von den insgesamt 97 Personen die sich an diesem Tage an Board aufhielten, fanden 36 Menschen bei dem flammenden Inferno, welches in die Geschichte eingehen sollte, den Tod. Doch wie konnte es überhaupt zu einem solch tragischen Ereignis kommen? - Diese Frage interessierte natürlich auch die verantwortlichen Konstrukteure sowie den damaligen Reichsminister für Luftfahrt Hermann Göring. Schließlich war der Zeppelin für die Nazis mehr als ein Prestigeobjekt, mit welchem der Welt die Überlegenheit von Nazi-Deutschland vor die Augen geführt werden sollte. In dem offiziellen Bericht zum genauen Unglückshergang wird vorsichtig davon ausgegangen, dass die Katastrophe ausgelöst wurde, durch eine elektrische Ladung, hervorgerufen durch das Abwerfen der feuchten Landetaue, mit welchem der Zeppelin am Boden gehalten werden sollte. Hier bleibt es jedoch bei einer Vermutung. Im Nachhinein konnte, wohl auch ob des Ausmaßes der Zerstörung, keine 100 prozentig gesicherte Ursache gefunden werden. Als Grundlage für die spätere Unglücksdiagnose mussten vor allen Dingen Fotos, Filmaufnahmen als auch Aussagen von Augenzeugen und den überlebenden Passagieren herhalten.
Letztendlich bedeutete das Unglück des Zeppelin Hindenburg das Ende der Verkehrsluftfahrt. Zwar war das Unglück nicht das erste seiner Art und bei weitem nicht das, gemessen an der Opferzahl, schwerste Unglück in der Geschichte der Luftschifffahrt, doch ob des großen Medienaufkommen und der umfangreichen Berichterstattung, brannte sich dieses tragische Ereignis bei den Menschen, mehr ein als alle jemals zuvor geschehenen Unglücksfahrten mit einem Luftschiff. Schnell wurde der Zeppelin durch neue, moderne und leistungsfähigere Flugzeuge ersetzt und geriet als Luftvehikel nahezu in Vergessenheit, bis 60 Jahre nach dem Unglück von Lakehurst, ein Zeppelin einer neuen Generation die Lüfte für sich erobern sollte. Wichtigste Veränderung im Vergleich zu dem historischen Zeppelin Hindenburg ist, dass die Hülle des Zeppelins anstatt mit dem leicht entzündlichen Wasserstoff, mit nicht entflammbaren Helium gefüllt ist, so dass sich ein ähnliches Unglück wie im Jahre 1937 quasi ausschließen lassen.
Auf den passenden Anlass, um einer Person die einem nahesteht oder etwas bedeutet, ein ganz besonderes Geschenk zu machen, muss man in aller Regel nicht allzu lange warten. Schließlich sind quer über das gesamte Jahr etliche Festivitäten verteilt an denen es gilt seinen Mitmenschen in Form eines Geschenks eine Freude zu bereiten.Egal ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, Ostern oder Namenstag, besonders großen Zuspruch erfreuen sich in diesen Zeiten Geschenke mit einem Mehrwert, der über das bloße Materialistische hinaus geht. Ein Beispiel hierfür ist ein Gutschein zum Ballonfahren. Insbesondere wenn, wie wir es zur Zeit erleben, der Frühling Einzug hält und wir uns alle über die ersten Sonnenstrahlen bei angenehmer Außentemperatur von mancherorts bis zu 20 Grad erfreuen können, scheint ein Gutschein zum Ballonfahren genau das richtige zu sein. Denn wo sonst, außer bei der gemütlichen Fahrt mit einem Heißluftballon, kann man das Einkehr halten des Frühjahres besser erleben.Spätestens wenn bei wolkenlosen blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein hoch zu Luft über die langsam erwachende Natur gefahren wird zeigt sich, dass das Ballonfahren zu einem unbeschreiblichem Erlebnis wird, das wohl keiner all zu schnell vergessen wird. - Also das perfekte Geschenk für Menschen, die mit den klassischen Geschenken wie Bücher, Technikkram oder teurer Markenbekleidung nicht, oder nicht mehr zu begeistern sind und diejenigen die im Prinzip auch schon alles haben.Wer einen Gutschein zum Ballonfahren verschenkt, der kann sich nahezu sicher sein, dass sein Geschenk ein ganz besonderes ist und sich aus der Masse an möglichen Geschenkideen deutlich abhebt. Wer sich für eine Fahrt mit einem Heißluftballon als Geschenk entscheidet, verschenkt also ein Erlebnis, das sich einprägen wird und eines das es ermöglicht die Welt einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Und dies nicht nur in dem Moment der eigentlichen Ballonfahrt, sondern unter Umständen auch weit darüber hinaus, bis in den ganz alltäglichen Alltag hinein reichend. Wer einmal mit einem Ballon aufgestiegen ist, sieht die Welt, das Leben und was darin so alles passiert eben einfach mit anderen Augen.
Es ist endlich soweit! Lange mussten wir darauf warteten, doch pünktlich wie ein Maurer hat sich der Frühling breit gemacht in unseren Landen. Das passt: Denn seit heute früh um 06:14 Uhr mitteleuropäischer Zeit dürfen wir den Frühling auch mit einem Blick auf den Kalender und sogar in die Sterne willkommen heißen. Es ist der 20. März und somit ganz offizieller kalendarischer sowie astronomischer Frühlingsbeginn. Land auf, Land ab ist kaum eine Wolke am Himmel zu sehen und das ganze wird auch noch durch strahlenden Sonnenschein nahezu perfekt in Szene gesetzt. Da bekommt man doch sofort Lust auf mehr (…) und vor Allem auf die Dinge, welchen im Verlauf der düsteren und ungemütlich nass-kalten Jahreszeiten Herbst und Winter nicht nachgegangen werden konnte oder wollte. Der Frühling lässt eben nicht nur Flora und Fauna erwachen, nein er weckt auch die Lebens-Geister eines jeden Luftsporttreibenden. Endlich kann es wieder raus und hoch hinaus in die Lüfte. Ganz gleich ob mit Fallschirmspringen, Ballonfahren oder mit einem Rundflug in einem Zeppelin, am Wochenende wird in vielen Luftsport-Vereinen die Saison eröffnet und dann geht es endlich wieder unters Himmelszelt. Und, „Petri Heil“, bei bestem Luftsport-Wetterchen!
Fast schon traditionell macht sich meine Luftsportgruppe, Jahr ein, Jahr aus, pünktlich zum Frühlingsbeginn auf zu einem Rundflug mit einem Zeppelin. Verbunden mit einer Reise nach Friedrichshafen an den Bodensee ist dies eine wirklich schöne Art und Weise, im Kreise derer die meine Begeisterung für den Luftsport teilen, den Frühling willkommen zu heißen.
Bereits zum fünften Mal geht es nun am Wochenende runter in den Süden des Landes um die Faszination Zeppelin auf ein Neues zu genießen. Langweilig ist es bislang noch nie geworden mit meinen Luftsportkumpanen und so bin ich auch für das nun bevorstehende Wochenende frohen Mutes und voller Gewissheit, dass es wieder ein Ausflug voller Erlebnisse und lustiger Momente wird, der in dem Rundflug in einem original Zeppelin seine Krönung finden wird.
Kaum Gefahrenpotenzial bei Gleitschirmfliegen und Co.
Wenn die Rede von Luftsport ist, dann denken viele gleich an eine gefährliche Risikosportart. Vergessen tun dabei die meisten Menschen, dass Luftsport eine Vielzahl von Facetten hat. Luftsport ist eben nicht gleich Luftsport. So zählen neben den Klassikern des Luftsports wie Fallschirmspringen oder Gleitschirmfliegen, auch weniger „sportliche“ Betätigungen zu der großen Luftsportfamilie. Ballonfahrten, Rundflüge in Zeppelinen, Luftschiffen oder historischen Flugzeugen sind da nur einige wenige Beispiele. Die Tatsache, dass dies vielen Menschen nicht bewusst ist zeigt bereits recht deutlich, dass viele Menschen eine vollkommen falsche oder aber gar keine Vorstellung von Gleitschirmfliegen, Ballonfahren und Co. haben und sich daher eigentlich auch kein fundiertes Urteil über das Gefahrenpotenzial von Flugsportarten erlauben können. Dass viele Personen trotzdem intuitiv davon auszugehen scheinen, dass Sportarten wie Gleitschirmfliegen oder Drachenfliegen ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen, liegt wohl daran, dass es schon einen äußerst spektakulären Eindruck macht, wenn man Menschen beim Drachen- oder Gleitschirmfliegen, selbst auf dem sicheren Boden stehend betrachtet. Ein Einzelner Mensch der an einem Fluggestell hängend, durch die scheinbare Unendlichkeit der Lüfte segelt und dies auch noch hunderte von Meter über dem Erdboden tut, wirkt den Kräften der Natur vollkommen ausgesetzt und alleine die Vorstellung was passieren würde wenn, aus welchen Gründen auch immer, der Luftsportler abstürzen würde, lässt wohl viele zu dem Schluss kommen, dass Gleitschirmfliegen und Co. durchaus ein erhöhtes Gefahrenrisiko darstellen. Dieses trifft auch insofern zu, dass wenn einmal etwas passiert, dies meist tödlich oder mit extrem schweren Verletzungen von statten geht. Nur alleine es passiert relativ selten etwas.Es kann mit Fug und Recht ganz allgemein behauptet werden, dass Gleitschirmfliegen und Co. sicher sind. Wer dies nicht glauben kann oder wahrhaben will, der sollte sich einfach mal die Unfall-Statistik des Luftfahrt-Bundesamtes zur Brust nehmen. Aus dieser geht unmissverständlich hervor, das Unfälle oder auch nur Zwischenfälle im Luftsport, einen extremen Seltenheitswert haben. Es braucht sich also niemand allzu große Sorgen machen oder gar in Panik verfallen, wenn eine Person die einem am Herzen liegt beschließt, beispielsweise mit dem Gleitschirmfliegen beginnen zu wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas schwerwiegendes passiert, ist mehr als gering. Der tägliche Weg zur Arbeit mit dem Auto birgt statistisch gesehen deutlich mehr Risiken.
Da ich mich für das Fliegen mit einem Gleitschirm als brandneue Freizeitbeschäftigung entschieden habe, habe ich mich selbstverständlich als aller ersten Schritt darüber kundig gemacht, was ein Gleitschirmflug für einen Novize wie mich kostet. Zu meiner wirklichen Überraschung ist es möglich ein Gleitschirmflug für Anfänger bereits ab ca. 50 € aufwärts vereinbart werden, ein kompletter Amateurkurs, im Zuge dessen ein jeder das Paragleiten studieren kann ist schon für rund 350 EUR zu erstehen.Um 1. Erfahrungen zu machen, habe ich mich dazu entschlossen mit einem Tandemflug zu starten. Wenn mir jener mich dieser fasziniert, so die Intension, werde ich nachfolgend einen vollständigen Lehrgang reservieren um das Fliegen mit einem Gleitschirm bald fernerhin in Eigenregie erleben zu können. Zu welcher Zeit und an jenem Ort wo immer meine Wenigkeit dann gerade möchte. Nur dieser Zeitpunkt ist mit Nichten bereits erreicht!In einem zweiten Step habe ich mich klug gemacht über den Verlauf eines Gleitschirmflug für Anfänger beim Gleitschirmfliegen...Bevor es losgeht wird freilich mit dem Veranstallter ein Festgesetzter Zeitpunkt abgemacht. Kurz vor jenem Treffen wird nochmals per Telefonapparat die Info eingeholt, ob Witterung für das Gleitschirmfliegen passend erscheint. Erfolgt ein "Alles in Ordnung", kann es also auf den Weg gehen zu dem ausgemachten Treffpunkt. Hier angekommen folgt eine kurze Einweisung in das Erlebnis des Gleitschirmfliegen und danach geht es bereits wirklich los. Aufgemacht wird im Normalfall von einem Felsblock oder von einem Platteau aus, wo ein jeder sich als Anhang eines sattelfesten Gleitschirmpiloten dann einfach nur noch fallen lassen muss. Hierbei kann die Emotion des Fliegen mit einem Gleitschirm schlicht genossen werden. Nach ca. einer halben Stunde ist dann auch schon alles vorbei und es wird so Gott will wieder behutsam aufgesetzt.Und hoffentlich hat es sich bestimmt auch ausgezahlt. Und wenn, dann steht einer Ausbildung die zu einem solo Erlebnis des Gleitschirmfliegen befähigt nichts mehr im Wege.
Nachdem ich mich also dazu entschlossen habe mal etwas Neues in Sachen Freizeitbeschäftigung und Luftsport auszuprobieren, fern ab von dem Ballonfahren, habe ich mich natürlich vorab über die möglichen Alternativen die zur Auswahl stehen informiert. Nachdem ich dann also die verschiedensten alternativen Angebote mit Hilfe des Internets sondiert habe, stand mein Entschluss fest: Es sollte das Gleitschirmfliegen sein, was ich dann demnächst, sobald die Wetterlage dies wieder zulässt, zum aller ersten Mal in meinem Leben ausprobieren möchte. Die Gründe die mich letztlich zu der Entscheidung Gleitschirmfliegen bewegt haben sind äußerst vielfältig. Einen ersten Anreiz gewährten mir verschiedene Videos auf YouTube und Co., in welchen das Gleitschirmfliegen in einer faszinierenden Art und Weise, meist aus der Sicht eines aktiven Gleitschirmfliegers gezeigt wird. Wer Luftsportler aus Leidenschaft heraus ist, den wird es nach der Ansicht des Videos mit Sicherheit ähnlich gehen wie meiner Wenigkeit und eine gewisse Begeisterung für das Gleitschirmfliegen bereits beim bloßen zusehen entwickeln, verbunden mit dem Drang dies auch selber einmal zu erleben, so dies bislang noch nicht geschehen ist.
Ein weiterer Punkt der mich überzeugte und darin bestärkte mich für das Gleitschirmfliegen als optimale Alternative zum Ballonfahren zu entscheiden, ist die Tatsache, dass Gleitschirmfliegen eine recht sichere Sache ist. Statistisch betrachtet ist das Gleitschirmfliegen sogar ungefährlicher als der tägliche Weg zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto. So wurden in den vergangen Jahren kaum Unfälle registriert und das bei jährlich mehreren zehntausend Flügen die durchgeführt werden.
Wenn doch mal ein Unfall passiert, dann ist dieser in aller Regel darauf zurückzuführen, dass sich der Akteur schlicht und ergreifend einfach überschätzt hat und Dinge während des Fluges getan hat, die einem sicheren Flug nicht zuträglich sind. Als Beispiel wäre hier der Versuch anzuführen Kunststücke in die Luft malen zu wollen, ohne dass das Gleitschirmfliegen als solches bereits zu 100 Prozent beherrscht wird. - Die klassischen Fälle von Selbstüberschätzung eben die es in allen Lebensbereichen zu beobachten gibt. Alles in allem denke ich daher, dass es die richtige Entscheidung ist mich im Gleitschirmfliegen zu probieren und ich denke diese Entscheidung werde ich auch nicht bereuen. Die Aussicht während des Fluges wird phantastisch sein und zwingend Gefahr mein Leben zu lassen kann ich auch nicht erkennen. Es bleibt vorerst die Vorfreude und Neugier auf meinen ersten Gleitschirmflug.
Am zurückliegenden Wochenende habe ich beschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann... Zwar bin ich ein wirklich großer Fan, Anhänger und begeistert vom Ballonfahren, aber auf Dauer sollte man dann vielleicht doch mal seinen eigenen Horizont erweitern und so beschloss ich aus einer eher spontanen Laune heraus, meinen Horizont in Sachen Luftsport zu erweitern und mal etwas Neues auszuprobieren.
Die Möglichkeiten die sich an Luftsportaktivitäten neben meiner bisherigen großen Leidenschaft Ballonfahren bieten, sind auch durchaus attraktiv und versprechen eine Menge Abwechslung von dem, auch wenn es mich bislang nie wirklich gelangweilt hat, immer gleichen Erlebnis einer Ballonfahrt.
Also informierte ich mich im ersten Schritt erst einmal, welche alternativen Möglichkeiten sich, zu dem mir ausreichend bekannten Ballonfahren, anbieten würden. Die Auswahl an Luftsportaktivitäten die erlebt und erfahren werden können gibt ja so einiges her und dank des Medium Internets ist es auch gar kein Problem sich umfassend über dieses zu informieren.
Ich entschloss mich dafür, eine Variante des Luftsport auszuwählen, die ein wenig mehr Aktion als Abenteuer verspricht und auch in einer gewissen Weise meinen sportlichen Ehrgeiz, welcher bei mir definitiv stark ausgeprägt vorhanden ist.
Einfach ist es mir aber dennoch nicht gefallen mich für eine Alternative zum Ballonfahren zu entscheiden. In Frage kam im Grunde so einiges, in meine persönliche engere Auswahl schaffte es dann Fallschirmspringen, das Gleitschirmfliegen sowie das Drachenfliegen. Allesamt Luftsportarten, die wenig mit Ballonfahren zu tun haben, aber, wie ich hoffe mindestens genau so ein Erlebnis darstellen würden, wie meine große Liebe, das Ballonfahren.
Letztendlich habe ich mich dann für das Gleitschirmfliegen entschieden. Den genauen Grund dafür kann ich gar nicht richtig erklären. Viel mehr handelt es sich dabei, wie bei dem gesamten Vorhaben, um ein Bauchgefühl. Und da Bauchgefühle, so meine persönliche Erfahrung, meist nicht trügen und ich das Gefühl habe mich auf diesen meinen Bauch, der mich noch nie enttäuscht hat, verlassen zu können, buchte ich auch kurzum einen Einführungskurs zum Gleitschirmfliegen.
Ich bin gespannt, sobald sich das Wetter bessern wird, werde ich dann endlich eine neue, mir noch unbekannte Art des Luftsportes kennenlernen und ich hoffe, gehe aber auch davon aus, nicht enttäuscht zu werden... Ich werde berichten.
Wer in den vergangenen Tagen aufmerksam die Wetternachrichten angeschaut hat, der wird mir Freude festgestellt haben, dass die Aussichten für die kommenden Wochen recht gut sind. Schon bald soll der Frühling begrüßt werden sollen. Für alle die das Ballonfahren zu ihren liebsten Hobbys und ihrer größten Leidenschaft zählen, ist der bald zu erwartende Frühlingseinbruch eine mehr als gute Nachricht. Wer über die Wintermonate nicht die Möglichkeit hatte das Ballonfahren dort auszuüben, wo die Wetterbedingungen auch im Winter dazu geeignet sind, der kann es wohl kaum mehr noch erwarten und die erste Ballonfahrt wird mit ziemlicher Sicherheit schon geplant sein. Neben den erfahrenen und etablierten „alten Hasen“ im Ballonfahren, ist nun aber auch die Zeit für denjenigen Personenkreis gekommen, der bereits seit längerem mit dem Gedanken spielt eine Ballonfahrt auszuüben. Einige werden bestimmt auch schon im Besitz eines Gutscheins sein, der zum Ballonfahren berechtigt. Denn gerade zu dem vor nun bereits seit zwei Monaten vergangenen Weihnachtsfest, erfreut sich ein Gutschein zum Ballonfahren seit Jahren extrem großer Beliebtheit. - Ohnehin geht der Trend was Geschenke angeht, hin dazu, Erlebnisse und Teilnahmen an Events oder Großveranstaltungen zu schenken. Gerade das Ballonfahren zeigt sich hier als besonders geeignet, da keine besonderen körperlichen oder geistige Ansprüche an denjenigen gestellt werden, der vor hat mit einem Ballon auf in Richtung Wolken zu machen. Wer nun also, als Novize im Ballonfahren, einen Gutschein in seinem Besitz hat der dazu berechtigt, dem werden wohl so langsam die Hände feucht werden vor Aufregung und einer gewissen Angespanntheit, den lange Zeit muss nun nicht mehr gewartet werden bis dann die erste und somit einmalige Erfahrung im Ballonfahren gemacht werden kann. Erkundigen Sie sich früh bei ihrem Anbieter, denn gerade zu Beginn einer jeden Saison werden Termine für einen Aufstieg in einem Fesselballon, ob der großen Nachfrage nach dem nahezu ballonfahrfreien Wintermonaten, beinahe zu einer Rarität und es ist gar nicht so einfach einen passenden Termin zu finden um dem Ballonfahren, ob als erfahrener Luftsportler oder absoluter Neuling auf diesem Gebiet, frönen zu können.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Menschen zusehdens sich für ihre Umgebung und die Welt in der sie leben zu interessieren. Daraus resultierte ein vorher eher weniger verbreitete Lust an Abenteuer und Expeditionen. Insbesondere die zu dieser Zeit noch nahezu unerforschten Gebiete am Ende der beiden Polkappen, im Norden und Süden unseres Planeten, hatten auf viele Forscher und Abenteuer eine mehr als anziehende Wirkung. Neben den finanziellen Mitteln, die nötig waren um eine Expedition zum Polarkreis überhaupt beschreiten zu können, war es insbesondere Mut, der den Abenteurern bei der Erkundung der neuen, eisigen Welt abverlangt wurde. Bedenkt man, dass um dieses Zeitalter herum auch das Ballonfahren immer populärer wurde und stetig weiterentwicklet wurde, ist es auch kaum verwunderlich, dass drei schwedische Abenteurer auf die Idee zu einer Polarexpedition in einem Gasballon gekommen sind. Als am 11. Juli 1897 der Expeditionsleiter Salomon August Andrée, der Fotograf Nils Srtindberg sowie der Ingeneurwissenschaftler Knut Fraenkel aufbrachen den Nordpool, unter der zur Hilfenahme eines Ballons zu erreichen, waren die drei noch voller Hoffnung und glaubten fest an ein Gelingen des Vorhabens. Plan war es, die Ballonfahrt vom schwedischen Svalbard, nicht weit von Gällivare entfernt, aus beginnen zu lassen und via des Nordpolarmeeres zur Beringstraße zu reisen von wo aus es dann, über den Nordpool hinweg weiter nach Russland, Kanada oder Alaska gehen sollte... soweit solltes es aber erst gar nicht kommen. Bereits kurz nach dem Start am 11. Juli, verlor der Ballon nahezu alle Schleppleinen, welche nicht zuletzt durch ihr Gesamtgewicht von über 530 Kilo, eine wesentliche Funktion zukommen sollte. Da zum selben Zeitpunkt auch, wie geplant, rund 200 Killo Sand abgeworfen wurden, fehlte es an dem so wichtigen Gewicht, welches ein unkontrolliertes Aufsteigen des Ballons verhindern sollten. Andrée vermerkte in seinem Logbuch: „Die Luftreise war sehr unausgeglichen und so segelte der Ballon zeitweilig viel zu hoch und verlor den Wasserstoff schneller als es Nils Ekholm befürchtet hatte, oder er befand sich zu wiederholten Male nahe dem Eis und drohte aufzuschlagen.“ Als es dann noch starker Regen dazu führte, dass alles mitgeführte vollkommen nass wurde und entsprechend an Gewicht zulegte, war auch die letzte Kontrolle über den Gasballon verloren. Insgesamt befanden sich die Abenteuerer knapp 66 Stunden auf einem Nonstopflug. Erst am 14. Juli wurde die Ballonfahrt ein erstes Mal gestoppt. Zwar erfolgte keineswegs eine sanfte, kontrollierte Landung, aber zur Überraschung aller waren sowohl alle Passagiere, als auch technischen Geräte die mitgeführt wurden, unversehrt. Allerdings befanden sich die Forscher zu diesem Zeitpunkt erst auf 82 Crad 56` nördlicher Breite. Gut ein Drittel der eigentlichen Entfernung zum Polarkreis wurde also bis dahin zurückgelegt. Weiter sollte es auch nicht mehr gehen. Den Abenteuerern gelang es nicht mehr den Ballon auf ein neues aufsteigen zu lassen und so fand die Ballonfahrt an dieser Stelle ihr Ende. Weit entfernt von jeglicher Zivilisation, bei zweistelligen Minusgraden, besiegelte dies auch dann den Tod der drei mutigen Abenteuerer. Aufgefunden wurden die drei jedoch erst 33 Jahre nach dem tragischen Unglück, rund 80 km von dem Punkt entfernt, an welchem das Ballonfahren und das Abenteuer den Nordpool zu erkunden, endete. Bis heute ist diese Geschichte fest in den Köpfen all derjeniger, die nahe des Polarkreises dem Ballonfahren fröhnen, tief verankert und fungiert als mahnendes Beispiel dafür, wie unbarmherzig die Wildnis an der Kappe der Erde sein kann.
Gut zwei Wochen ist es nun her, dass die insgesamt zum zwölften Mal ausgetragenen Tegernsee TalMontgolfiade zu Ende gegangen ist. Zum aller ersten Mal fand diese indiesem Jahr über einen Zeitraum von acht Tagen statt. Die elf Montgolfiaden davor endeten jeweils bereits nach drei Tagen. Von Freitagabend den 20. Januar 2012 zum späten Sonntagmorgen des 29.Januar begeisterte das Ballonfahrertreffen die zahlreich erschienen Zuschauer mit Ballonfahren, Ballonfahrwettbewerben und einemRahmenprogramm, welches keine Wünsche offen hielt. Die Besuche rund auch die Teilnehmer der 12. Tegernsee Tal Montgolfiade zeigten sich wie bereits in den vergangenen Jahren mehr als begeistert und die meisten haben bereits vor dem offiziellen Ende der Veranstaltung ihr kommen für das nächste Jahr fest zugesagt und eingeplant.
Die Veranstalter, die GS Eventbüro GmbH & CO. KG, ansässig in Bad Wiessee, blicken jedoch trotz der positiven Resonanz, gespalten auf das Ballonfahr-Event, welches erstmals unter ihrer Federführung stattfand. Wie bereits in den vergangenen Jahren, ist auch in diesem Jahr die Veranstaltung nicht kostendeckend. Dies ist den Organisatoren um den noch jungen Veranstalter (34) Julian Siebach natürlich ein Dorn im Auge. Zumahles keineswegs an der Resonanz liegt, welche dem Ballonfahren gegenüber gezeigt wird. Genau die ist auch der kritische Punkt.
Trotzdem soll auch im kommenden Jahr wieder zu der mittlerweile europaweit bekannten Tegernsee Tal Montgolfiade geladen werden; Zusagen gibt es ja bereits reichlich. Allerdings sollte dann, bei der kommenden Veranstaltung, auch keine roten Zahlen am Ende in der Gesamtbilanz verzeichnet werden müssen. Ein erneutes Minusgeschäft könnte den weiteren Fortbestand des Events ernsthaft gefährden.
Würde die Veranstaltung nicht mehrstattfinden wäre das ein herber Verlust einer touristischen Attraktion in der Region, die sich prinzipiell größter Beliebtheit erfreut.
Um den Fortbestand der Montgolfiade auf über die dann im kommenden Jahr folgende 13. Veranstaltung zu sichern, will Siebach mit seinem Team einiges ändern und anders gestalten. Die hervorragende Stimmung während des Festivals soll jedoch nach wie vor beibehalten werden.
Was genau in der Zukunft geändert werden soll, ist indes noch nicht klar. Ob weiter an der achttägigen Veranstaltung festgehalten wird oder das Ballonfahrt-Event wieder auf einen kürzeren Zeitraum komprimiert wird, steht noch in den Sternen.
Klar ist bislang nur, dass es auch imnächsten Jahr, ungefähr zur selben Zeit, wieder eine Tegernsee Tal Montgolfiade geben wird, welche mit Ballonfahrwettbewerben, tollen Angeboten für Interessierte und Neulinge die Faszination Ballonfahren zu erleben und jede Menge weitere Programmpunkte von Live-Musik, über Feuerwerke und natürlich dem obligatorischen Ballonglühen, als ein Highlight einer jeden Montgolfiade.
Unter den Extremsportlern hat sich Felix Baumgartner längst einen Namen gemacht. In informierten Luftsport-Kreisen ist der 41 jährige, österreichische Staatsbürger Felix Baumgartner ein Star. Nun hat der Extremsportler, dem keine Höhe zu tief und kein Fall zu schnell ist eine neue, nicht ungefährliche Herausforderung vor der Brust.„Es ist nicht Adrenalin und der ganze pseudopsychologische Mist, warum ich das mache. Es ist immer eine Idee, die mich nicht loslässt. Ein Ziel und der Weg dorthin...“ ist ein Statements Baumgartners womit er versucht zu erklären was er tut...Gleich vier Rekorde möchte der Österreicher demnächst brechen: Mit der höchsten bisher stattgefundenen Ballonfahrt in einer offenen Gondel wird alles seinen Anfang nehmen, bevor er dann mit der schnellsten Geschwindigkeit die ein menschliches Wesen jemals ohne ein besonderes Hilfsmittel erreicht hat mit einem Fallschirm aus 36.000 Metern Höhe in Richtung Erde stürzt. Gleichzeitig bricht Baumgärtner damit den Rekord des längsten jemals stattgefundenen Freien Falls mit einem Fallschirm sowie den des höchsten jemals stattgefundenen Absprungs.Der bisherigen Rekorde auf diesem Feld des Ballonfahren sowie Fallschirmspringens datieren aus dem Jahr 1960 und haben demnach bereits knapp 52 Jahre lang Bestand. Damals sprang der US-amerikanische Staatsbürger Joseph Kittinger aus einer Höhe von 31.000 Metern, die er zuvor mit Hilfe einer Ballonfahrt überwunden hatte. Doch kein Rekord ist für die Ewigkeit und so wird auch dieser Rekord aus den beginnenden 60er Jahren demnächst fallen und einer neuen Superlative weichen.Bereits seit dem Jahr 2005 tüftelt Baumgärtner an seinem Rekord-Vorhaben und hat dabei vollste Unterstürzung eines österreichischen Energie-Drink-Herstellers, der für seine besonderen Events und Rekordversuche genauso bekannt ist.Stattfinden wird der Rekordversuch in direkter Nähe der Area 51 in Roswell, New Mexico, USA. Man darf wohl gespannt sein ob die Rekordversuche gelingen werden und darauf hoffen, das Baumgärtner auch wieder heil und in einem Stück auf die Erde zurückkehrt...
Erinnern Sie sich noch an Steve Fossett? Insbesondere den älteren Lesern dieses Blogs wird der Name wohl ein Begriff sein. Denjenigen denen der Name Steve Fossett etwas sagt, die werden diesen Namen eng mit Abenteuer und Weltrekorden, zu Luft sowie zu Wasser verbinden.Der US-amerikanische Abenteurer, der auf den vollen Namen James Stephen Fossett hörte, wurde am 22. April 1944 in Jackson im US-Bundesstaat Tennessee geboren und wurde zu einer erfolgsverwöhnten und abenteuerlustigen Persönlichkeit.
Nach einem Vwl-Studium an der berühmten Stanford Univesity, welches er mit dem Bachelor-Abschluss abschloss, legte er gleich anschließend einen Master nach, welcher ihm von der Olin School of Business an der Washington University of St. Louis, Missouri, verliehen wurde. Schnell fasste er Fuß im Geschäftsleben und etablierte sich in kurzer Zeit als äußerst erfolgreicher Geschäftsmann. Das erste gute Geld war dank seines Geschick als Börsenhändler schnell verdient und auch die Gründung seiner eigenen Firma Marathon Securituies wurde zu schnell zu einem Erfolg. Auf diesem Wege wurden die erste Milliarde recht schnell verdient.Fossett wollte aber mehr im Leben...Schön früh interessierte er sich für jegliche Arten des Luftsport. Von frühster Jugend an träumte er, damals noch als Pfadfinder aktiv und eng verbunden mit der Natur und ihren Phänomenen, vom Ballonfahren.Durch die Möglichkeiten die sich ihm dank seiner gesunden finanziellen Situation boten und der Abenteuerlust die in Fossett schlummerte, sollte er auf seine alten Jahre zu der Größe im Ballonsport werden:So flog Fossett im Jahr 1995 als erste Person über den Pazifischen Ozean und er war auch einer der Wettbewerber die gegeneinander antraten, um den gesamten Erdball mit Hilfe eines Heißluftballons zu umrunden. Zwar unterlag er in diesem Wettbewerb dem schweizer Abenteurer Bertrand Piccard, doch in der Folge sollte es Fossett trotzdem noch ins Guinessbuch der Rekorde schaffen. Nach fünf erfolglosen Versuchen die Erde als Alleinfahrer zu umrunden, gelang im dieses Kunststück im Sommer 2002. Weitere Rekorde und unzählige Rekordversuche zu Wasser und zu Luft sollten folgen...Genau sechs Jahre ist es nun her, das Fossett seinen letzten Rekord verbuchen konnte. Vom 08. Februar 202 bis zum 11. Februar im selben Jahr umrundete er die Erde, ohne einen einzogen Zwischenstopp so schnell wie niemand vor ihm. Nach 76 Stunden und 45 Minuten war es dann geschafft, Fossett stellte mit 41.978 Metern einen neuen Rekord im Langstreckenfliegen auf und brach gleichzeitig den davor geltenden Streckenrekord für Nonstop-Flüge mit einem Motorflugzeug.Wie es sich für einen Abenteurer wie Fossett gehört, ist dieser dann auch bei einem weiteren Rekordversuch der sein letzter sein sollte ums Leben gekommen. Grund war ein Luftsportunglück, nicht beim Ballonfahren, sonder mit einem speziellen Flugzeug. - Hätte man ihn gefragt dann hätte sich der nimmer müde Fossett genau solch einen Tot gewünscht. Am 3 September brach der US-Boy von Nevada aus. In einem Ultraleichtflugzeug auf und ward nie mehr gesehen. Alles weitere ist Spekulation und von Verschwörungstheorien durchsetzt...
Ballonfahren – Luftsporterlebnis fast ohne Vorraussetzung
Unter den zahlreichen Arten und Varianten die Luftsport zu bieten hat, ist das Ballonfahren wohl die mit Abstand beliebteste und meist nachgefragte Disziplin auf dem Feld der Freizeitaktivitäten über den Wolken.Nach dem Grund warum sich die Situation so darstellt wie sie es tut, muss nicht lange recherchiert werden.Ballonfahren ist nämlich nahezu für einen Jeden geeignet. Wer mit dem Gedanken spielt einer Ballonfahrt beizuwohnen, der muss weder besonderen Eigenschaften, besondere körperliche Konstitution oder sonstige Fähigkeiten mitbringen um das unvergessliche Erlebnis einer Ballonfahrt genießen zu können.Allgemein gilt, dass aus versicherungstechnischen Gründen, diejenigen die beim Ballonfahren einen einmaligen Blick über Landschaften, gespickt mit Bergen, Tälern und Seen genießen möchten, ein Mindestalter von zwölf Jahren erreicht haben müssen, um mit einem Ballon aufzusteigen.Weiter gilt die ungefähre Regel, dass der an einer Ballonfahrt teilnehmende, aus eigener Kraft heraus in den Korb, der unter dem Ballon der mit Gas oder heißer Luft gefüllt ist angebracht ist und mit welchem durch die Lüfte gefahren wird, Ein- und wieder Aussteigen kann.Abgeraten vom Ballonfahren wird darüber hinaus schwangeren Personen und solchen die unter einer panischen Flugangst oder einem extrem empfindsamen Magen leiden. Allerdings berichten viele Ballonfahrer, dass sich aufgrund der Besonderheit die eine Ballonfahrt ausmacht, nämlich dass mit dem Wind gefahren und nicht geflogen wird, selbst eigentlich von Flugangst und Luftfahrt-Übelkeit geplagten Personen, im Rahmen einer Ballonfahrt keinerlei Beschwerden aufzeigen.Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass jeder der mindestens 1,20 Meter groß ist, das elfte Lebensjahr vollendet hat und nicht unter allzu starken körperlichen Beeinträchtigungen leidet, für eine Ballonfahrt geeignet ist und somit dem fantastischen Erlebnis einer Ballonfahrt nichts im Wege steht.
Schauen wir in der heutigen Zeit hoch in den Himmel, dann sehen wir in fast aller Regel mindestens ein Flugobjekt, welches seine Kreise über uns zieht. Gemeint sind an dieser Stelle mit Nichten Vögel oder andere natürliche Lebewesen denen die Kunst des sich in der Luft fortzubewegen mit auf den Weg gegeben wurden ist. Nein, die Rede ist vielmehr von riesigen Passagierflugzeugen, kleineren Flugzeugen die meist zum Zwecke der Ausführung von Luftsport dienen, lärmenden Hubschraubern, aber auch von fliegenden Drachen, Paragleitern, Fallschirmspringern und natürlich von Heißluftballonen. Dies alles geschieht zur Freude von Flugenthusiasten, aber auf der anderen Seite auch zum Leidwesen von Umweltschützern und solchen Anwohnern, dessen Häuschen beispielsweise in der Einflugschneise eines großen Airport liegen und Tag ein, Tag aus, von ohrenbetäubenden Fluglärm belästigt werden. - Befindet man sich in einer solchen Situation, ist der Ärger über sämtliche Arten des Fliegens wohl nur allzu verständlich. Aber fliegen muss nicht zwangsläufig laut sein und mit viel Lärm verbunden sein. So gingen die Anfangszeiten der Fliegerei, oder besser, bzw. eher zutreffender gesagt, sich in der Luft zu bewegen, äußerst ruhig, ja beinahe geräuschlos von statten. Schließlich ist der älteste Weg der Menschheitsgeschichte, jedenfalls nach alle dem was wir gesichert zu wissen gedenken, in die Luft aufzusteigen und es Vögeln gleich zu tun, das Ballonfahren. Und Ballonfahren ist so gut wie geräuschlos. Dies liegt daran, dass man beim Ballonfahren mit dem Wind fährt und so weder Fahrtwind, noch andere lärmende Geräusche zu vernehmen sind. Eine wirklich äußerst entspannende und ruhige Art des Fliegens. Zu verdanken haben wir das Ballonfahren den beiden französischen Brüdern Montgolfier. Bereits im Jahre 1783 experimentierte das Brüderpaar Joseph Michel und Jaques Etienne mit heißer Luft, welche von einer umschließenden Hülle umgeben, dem was wir heute als den Ballon bezeichnen, und der Tatsache geschuldet, dass heiße Luft eine geringere Dichte hat als diese, welche den Ballon umgibt, zum aufsteigen befähigt. Bekannt ist dieses physische Phänomen als das „archimedische Prinzip“. Ließen die beiden Brüder den ersten Ballon, aus dem Schloßgarten von Versaille, noch unbemannt aufsteigen, waren es in der Folge eine Ente, ein Hammel sowie ein Hahn, die als die aller ersten Luftfahrtpioniere in die Geschichte eingehen sollten. Erst nachdem dieses Experiment erfolgreich beendet wurde und sich alle Tiere wieder heil auf dem Boden des Schloßgartens befanden, wagte man eine erste bemannte Ballonfahrt. Am 21. November 1783 waren es Jean-Francois Pilatres de Roizer sowie der Gardeoffizier Francois d`Arlandes, die als aller ersten Menschen mit einem Ballon gen Himmel aufstiegen. Bis heute geht Ballonfahren wie wir es kennen, auf dieses ersten Testflüge aus dem Jahr 1783 zurück. Erst viel später wurden Flugzeuge, Hubschrauber und Co. erfunden, die uns heute allesamt wohl bekannt sind und welche uns nicht selten, durch den von ihnen erzeugten Lärm und Getöse, in unserer Ruhe stören. Da scheint es kaum vorstellbar, dass die Anfänge der Fliegerei, beinahe geräuschlos, in einem dahingleitenden Ballon, von statten gingen.
Immer häufiger lässt sich beobachten, dass Menschen einen Gutschein für Luftsportaktivitäten geschenkt bekommen und sich redlich darüber freuen. Ganz gleich ob es sich um einen Gutschein für einen Tandemfallschirmsprung, eine Ballonfahrt oder sonstige Disziplin aus dem Bereich des Luftsport handelt, in aller Regel trifft ein solches Präsent mitten ins Schwarze und die Beschenkten haben ihre wahre Freude daran. Der wohl mit großem Abstand beliebteste Gutschein, ist einer der zumBallonfahren berechtigt. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, kann ein Ausflug in einem Heißluftballon, doch nahezu von jedem erlebt werden. Ob groß, klein, dick oder dünn, die Vorraussetzungen die erfüllt werden müssen um eine Ballonfahrt zu erleben, sind beinahe nicht existent. Jeder der sich ohne fremde Hilfe halbwegs in den Korb, von welchem aus eine Ballonfahrt erlebt wird, rein- und wieder heraushiefen kann, bringt die nötige Konstitution mit. Wer ein Körpermaß von mindestens 1,20 Meter übersteigt und keine Höhenangst hat oder außergewöhnliche gesundheitliche Beeinträchtigungen vorweist, ist für das Ballonfahren bestens geeignet. Auch hat ein Gutschein für eine Ballonrundfahrt, gegenüber anderen Gutscheinen die auf dem Feld des Luftsports erstanden werden können, den Vorteil, dass das Ballonfahren nicht allzu viel Mut erfordert und der überreichte Gutschein, in Folge dessen, auch mit ziemlicher Sicherheit genutzt und eingelöst wird. Gutscheine für Luftsportarten die, insbesondere wenn es das erste Mal ist, eine gehörige Menge Mut und das Springen über den eigenen Schatten erfordern, bleiben oft ungenutzt und verfallen in der Folge, ohne dass irgendjemand davon profitiert hat, außer der Anbieter natürlich, der bereits kassiert hat und so um die eigentlich zu erbringende Leistung, für die im Vorfeld ein Entgelt entrichtet wurde, drum herum kommt.Steht in der nächsten Zeit ein runder Geburtstag oder sonstige Feierlichkeiten an, die ein außergewöhnliches Geschenk verlangen, ist ein Gutschein fürs Ballonfahren, in jedem Fall eine Überlegung wert und eine echte Alternative zu den üblichen Geburtstagspräsenten, die zwar nett gemeint sind, aber letztendlich nicht gefallen oder traurig als Staubfänger in der Ecke enden. Auch und nicht zuletzt gerade deswegen, weil die Fahrt mit einem Ballon, für viele ein (noch) unerfüllter Wunsch ist, den sich wohl auch die wenigsten Menschen selber erfüllen, so ein solches Erlebnis nicht in Form eines Gutscheines möglich gemacht wird.So kenne ich viele Menschen, die bereits eine Ballonfahrt miterlebt haben, den Wunsch danach bereits seit Kindheitstagen hegten, doch letztendlich erst durch einen geschenkten Gutschein in den Genuss einer Ballonfahrt gekommen sind. Entsprechend groß ist dann auch meist die Freude über ein solches Präsent...!
Zu fliegen wie ein Vogel, frei undunbeschwert durch die Wolken oder am blauen Himmel entlang zukreisen, das ist wohl ein Traum, der solange wir Menschen uns aufdieser, unserer Erde befinden, von fast einem Jeden gehegt wird.Außnahmen, in diesem Fall Luftsport-Muffel, bestätigen danatürlich wie überall im Leben die Regel.
Den Wunsch des Fliegens haben sich, bisin die heutige Zeit, bereits so gut wie alle Menschen die dies auchwollen, erfüllt. Schließlich ist das Fliegen für Viele längst zueiner fast alltäglichen Sache geworden und Flüge mit Ryan Air undCo. gibt es bereits für nur wenige Euros.
Doch das Fliegen mit einem Flugzeug,auch wenn es die ersten Male noch in einer gewissen Weise aufregendund ein gewisses Abenteuer darstellt, weil alles neu und ungewohnterscheint, ist im Vergleich zu einer Ballonfahrt oder anderenLuftsportaktivitäten auf Dauer mehr als langweilig... Schnell legtman jedoch beim Fliegen mit Passagierflugzeugen eine gewisse Routinean den Tag und die ganze Sache wird kaum mehr als etwas besonderesaufgefasst. Der Aufregungsfaktor beim Fliegen, dürfte bei denmeisten Menschen kaum mehr größer sein, als der, welcher bei einerFahrt im ICE zu verzeichnen ist.
Ein ganz anderes Erlebnis des Fliegenskann beim Ballonfahren erlebt werden. Hier bekommt dasFliegen, auch für alte Hasen, mit vollem LufthansaBonusmeilen-Konto, wieder eine ganz neue Bedeutung. Fast archaischkommt einem eine Fahrt in einem Heiß- oder Gasballon vor, ist mandoch sonst in fast allen Bereichen des täglichen Lebens, stets demneusten Hightech ausgesetzt.
Doch vielleicht ist auch gerade diesgenau der Grund dafür, weshalb kaum eine Disziplin aus der Welt desLuftsport, so häufig nachgefragt wird wie das Ballonfahren.Alternative Angebote,welche die Faszination des sich in der Luftfrei zu bewegen, würden sich, auch neben dem Ballonfahren,reichlich bieten. Auch mit einem Drachen, Gleit- oder Fallschirm kannder Himmel, auf ganz klassische Art und Weise erobert werden und dasFliegen neue, längst in Vergessenheit geratene Attraktivitätgewinnen.
Wenn irgendwo über einen Rundflug in einem Heißluft- oder Gasballon die Rede ist, führt dies oft zu der Diskussion ob man das Erlebnis dann als Ballonfahren oder Ballonfliegen bezeichnen soll, kann und darf. Natürlich entspricht nur eine Variante der korrekten Begrifflichkeit. Und dies ist der Begriff des Ballonfahren. - Und dies selbstredend nicht aus irgendeiner Laune heraus, sondern gleich in mehrfacher Hinsicht schlüssig begründet.
So gibt es neben einer physischen Erklärung wie es zu der Bezeichnung Ballonfahren kam, eine historische Begründung und zahlreiche weitere, welchen jedoch bei genauerer Betrachtung eine schlüssige Grundlage fehlt und die mehr absurd, als an der Wirklichkeit orientiert sind.
Mit Blick auf die physische Begründung, lässt sich die Wahl des Wortes fliegen anstelle von fahren, wohl am besten begründen. In der Welt der Physik wird ein Ballon der mit Gas oder heißer Luft befüllt ist, als Aerostate bezeichnet. Ein so bezeichnetes Fluggerät unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von anderen Fluggerätschaften wie Zeppelin, Gleitschirm oder auch dem ganz gewöhnlichen Hubschrauber oder Flugzeug. Aerostate wie ein Heißluftballon, folgen nämlich den Gesetzen der Physik, bzw. den Gesetzen der auch dem Prinzip der Aerostatik. Dieses Prinzip ist bereits seit über zweitausend Jahren bekannt und folgen den Gesetzmäßigkeiten die der junge Archimedes ca. 250 vor Christus zu Papier, bzw. aufs Pergament brachte und welche später als das Gesetz des Archimedes in die Geschichte Einzug erhielt und wesentliche Grundlage der modernen Physik ist. Am einfachsten lässt sich diese Prinzip verstehen, indem man sich vor Augen führt, wie es einem Ballon, der lediglich mit heißer Luft oder Gas befüllt ist, den Gesetzen der Schwerkraft trotzt und hoch in die Lüfte steigt. Das Geheimnis liegt in der Dichte Begründet. Je geringer die Dichte eines Stoffes, desto leichter ist dieser auch. Dies führt dazu, dass wenn man eine Hülle wie ein Ballon eine ist, mit einem Gas oder mit heißer Luft befüllt, nach oben steigt. Heiße Luft besitzt nämlich wie Gas, eine geringere Dichte, als die Luft, welche sich um den Ballon herum befindet. Das Aufsteigen des Ballons ist also die logische, physische Folge der unterschiedlichen Dichte der Stoffe. Da irgendwann einmal festgelegt wurde, dass Dinge die sich fortbewegen und dabei den Gesetzten der Aerostatik unterliegen, fahren, fährt man eben mit einem Ballon unter und durch die Wolken hinweg und fährt nicht.
Der historistische Begründungsansatz geht auf die schlichte Tatsache zurück, dass die Gebrüder Montgolfiere, die das Ballonfahren im Jahr 1783 quasi erfunden haben, den Akt des Ballonfahrens mit dem des Seefahrens verglichen. Da man im Meer mit Schiffen fährt und die Bezeichnung Luftmeer anstelle von Himmel weit verbreitet war, wählten diese Pioniere des Luftsport die Bezeichnung des Ballonfahren analog zu dem Begriff des Schifffahren im Meer. Curios ist an dieser Begründung, dass die Bezeichnung des Ballonfahren nirgendwo sonst, außer im deutschsprachigen Raum, als solches bezeichnet wird. Und dies, obwohl mit Blick auf die angebliche historische Begründung des Wortes, dieses von zwei Franzosen, die mit Nichten der deutschen Sprache mächtig waren, aus der Taufe gehoben wurden. Nicht zuletzt aus diesem Grund heraus, ist es wohl eher wahrscheinlich, dass die korrekte Bezeichnung Ballonfahren, auf die Gesetzmäßigkeiten des Archimedes zurückgehen.