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Kaum Gefahrenpotenzial bei Gleitschirmfliegen und Co.


Wenn die Rede von Luftsport ist, dann denken viele gleich an eine gefährliche Risikosportart. Vergessen tun dabei die meisten Menschen, dass Luftsport eine Vielzahl von Facetten hat. Luftsport ist eben nicht gleich Luftsport. So zählen neben den Klassikern des Luftsports wie Fallschirmspringen oder Gleitschirmfliegen, auch weniger „sportliche“ Betätigungen zu der großen Luftsportfamilie. Ballonfahrten, Rundflüge in Zeppelinen, Luftschiffen oder historischen Flugzeugen sind da nur einige wenige Beispiele.
gleitschirm_1Die Tatsache, dass dies vielen Menschen nicht bewusst ist zeigt bereits recht deutlich, dass viele Menschen eine vollkommen falsche oder aber gar keine Vorstellung von Gleitschirmfliegen, Ballonfahren und Co. haben und sich daher eigentlich auch kein fundiertes Urteil über das Gefahrenpotenzial von Flugsportarten erlauben können.
Dass viele Personen trotzdem intuitiv davon auszugehen scheinen, dass Sportarten wie Gleitschirmfliegen oder Drachenfliegen ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen, liegt wohl daran, dass es schon einen äußerst spektakulären Eindruck macht, wenn man Menschen beim Drachen- oder Gleitschirmfliegen, selbst auf dem sicheren Boden stehend betrachtet. Ein Einzelner Mensch der an einem Fluggestell hängend, durch die scheinbare Unendlichkeit der Lüfte segelt und dies auch noch hunderte von Meter über dem Erdboden tut, wirkt den Kräften der Natur vollkommen ausgesetzt und alleine die Vorstellung was passieren würde wenn, aus welchen Gründen auch immer, der Luftsportler abstürzen würde, lässt wohl viele zu dem Schluss kommen, dass Gleitschirmfliegen und Co. durchaus ein erhöhtes Gefahrenrisiko darstellen.
Dieses trifft auch insofern zu, dass wenn einmal etwas passiert, dies meist tödlich oder mit extrem schweren Verletzungen von statten geht. Nur alleine es passiert relativ selten etwas.Es kann mit Fug und Recht ganz allgemein behauptet werden, dass Gleitschirmfliegen und Co. sicher sind.
Wer dies nicht glauben kann oder wahrhaben will, der sollte sich einfach mal die Unfall-Statistik des Luftfahrt-Bundesamtes zur Brust nehmen. Aus dieser geht unmissverständlich hervor, das Unfälle oder auch nur Zwischenfälle im Luftsport, einen extremen Seltenheitswert haben. Es braucht sich also niemand allzu große Sorgen machen oder gar in Panik verfallen, wenn eine Person die einem am Herzen liegt beschließt, beispielsweise mit dem Gleitschirmfliegen beginnen zu wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas schwerwiegendes passiert, ist mehr als gering. Der tägliche Weg zur Arbeit mit dem Auto birgt statistisch gesehen deutlich mehr Risiken.

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