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Ballonfahren – mehr als eine Alternative


Immer häufiger lässt sich beobachten, dass Menschen einen Gutschein für Luftsportaktivitäten geschenkt bekommen und sich redlich darüber freuen. Ganz gleich ob es sich um einen Gutschein für einen Tandemfallschirmsprung, eine Ballonfahrt oder sonstige Disziplin aus dem Bereich des Luftsport handelt, in aller Regel trifft ein solches Präsent mitten ins Schwarze und die Beschenkten haben ihre wahre Freude daran. Der wohl mit großem Abstand beliebteste Gutschein, ist einer der zumBallonfahren berechtigt. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, kann ein Ausflug in einem Heißluftballon, doch nahezu von jedem erlebt werden. Ob groß, klein, dick oder dünn, die Vorraussetzungen die erfüllt werden müssen um eine Ballonfahrt zu erleben, sind beinahe nicht existent. Jeder der sich ohne fremde Hilfe halbwegs in den Korb, von welchem aus eine Ballonfahrt erlebt wird, rein- und wieder heraushiefen kann, bringt die nötige Konstitution mit. Wer ein Körpermaß von mindestens 1,20 Meter übersteigt und keine Höhenangst hat oder außergewöhnliche gesundheitliche Beeinträchtigungen vorweist, ist für das Ballonfahren bestens geeignet. Auch hat ein Gutschein für eine Ballonrundfahrt, gegenüber anderen Gutscheinen die auf dem Feld des Luftsports erstanden werden können, den Vorteil, dass das Ballonfahren nicht allzu viel Mut erfordert und der überreichte Gutschein, in Folge dessen, auch mit ziemlicher Sicherheit genutzt und eingelöst wird. Gutscheine für Luftsportarten die, insbesondere wenn es das erste Mal ist, eine gehörige Menge Mut und das Springen über den eigenen Schatten erfordern, bleiben oft ungenutzt und verfallen in der Folge, ohne dass irgendjemand davon profitiert hat, außer der Anbieter natürlich, der bereits kassiert hat und so um die eigentlich zu erbringende Leistung, für die im Vorfeld ein Entgelt entrichtet wurde, drum herum kommt.Steht in der nächsten Zeit ein runder Geburtstag oder sonstige Feierlichkeiten an, die ein außergewöhnliches Geschenk verlangen, ist ein Gutschein fürs Ballonfahren, in jedem Fall eine Überlegung wert und eine echte Alternative zu den üblichen Geburtstagspräsenten, die zwar nett gemeint sind, aber letztendlich nicht gefallen oder traurig als Staubfänger in der Ecke enden. Auch und nicht zuletzt gerade deswegen, weil die Fahrt mit einem Ballon, für viele ein (noch) unerfüllter Wunsch ist, den sich wohl auch die wenigsten Menschen selber erfüllen, so ein solches Erlebnis nicht in Form eines Gutscheines möglich gemacht wird.So kenne ich viele Menschen, die bereits eine Ballonfahrt miterlebt haben, den Wunsch danach bereits seit Kindheitstagen hegten, doch letztendlich erst durch einen geschenkten Gutschein in den Genuss einer Ballonfahrt gekommen sind. Entsprechend groß ist dann auch meist die Freude über ein solches Präsent...!

Fliegen neu erleben beim Ballonfahren


Zu fliegen wie ein Vogel, frei undunbeschwert durch die Wolken oder am blauen Himmel entlang zukreisen, das ist wohl ein Traum, der solange wir Menschen uns aufdieser, unserer Erde befinden, von fast einem Jeden gehegt wird.Außnahmen, in diesem Fall Luftsport-Muffel, bestätigen danatürlich wie überall im Leben die Regel.

Den Wunsch des Fliegens haben sich, bisin die heutige Zeit, bereits so gut wie alle Menschen die dies auchwollen, erfüllt. Schließlich ist das Fliegen für Viele längst zueiner fast alltäglichen Sache geworden und Flüge mit Ryan Air undCo. gibt es bereits für nur wenige Euros.

Doch das Fliegen mit einem Flugzeug,auch wenn es die ersten Male noch in einer gewissen Weise aufregendund ein gewisses Abenteuer darstellt, weil alles neu und ungewohnterscheint, ist im Vergleich zu einer Ballonfahrt oder anderenLuftsportaktivitäten auf Dauer mehr als langweilig... Schnell legtman jedoch beim Fliegen mit Passagierflugzeugen eine gewisse Routinean den Tag und die ganze Sache wird kaum mehr als etwas besonderesaufgefasst. Der Aufregungsfaktor beim Fliegen, dürfte bei denmeisten Menschen kaum mehr größer sein, als der, welcher bei einerFahrt im ICE zu verzeichnen ist.

Ein ganz anderes Erlebnis des Fliegenskann beim Ballonfahren erlebt werden. Hier bekommt dasFliegen, auch für alte Hasen, mit vollem LufthansaBonusmeilen-Konto, wieder eine ganz neue Bedeutung. Fast archaischkommt einem eine Fahrt in einem Heiß- oder Gasballon vor, ist mandoch sonst in fast allen Bereichen des täglichen Lebens, stets demneusten Hightech ausgesetzt.

Doch vielleicht ist auch gerade diesgenau der Grund dafür, weshalb kaum eine Disziplin aus der Welt desLuftsport, so häufig nachgefragt wird wie das Ballonfahren.Alternative Angebote,welche die Faszination des sich in der Luftfrei zu bewegen, würden sich, auch neben dem Ballonfahren,reichlich bieten. Auch mit einem Drachen, Gleit- oder Fallschirm kannder Himmel, auf ganz klassische Art und Weise erobert werden und dasFliegen neue, längst in Vergessenheit geratene Attraktivitätgewinnen.

Ballons fliegen nicht, sondern fahren


Wenn irgendwo über einen Rundflug in einem Heißluft- oder Gasballon die Rede ist, führt dies oft zu der Diskussion ob man das Erlebnis dann als Ballonfahren oder Ballonfliegen bezeichnen soll, kann und darf. Natürlich entspricht nur eine Variante der korrekten Begrifflichkeit. Und dies ist der Begriff des Ballonfahren. - Und dies selbstredend nicht aus irgendeiner Laune heraus, sondern gleich in mehrfacher Hinsicht schlüssig begründet.

So gibt es neben einer physischen Erklärung wie es zu der Bezeichnung Ballonfahren kam, eine historische Begründung und zahlreiche weitere, welchen jedoch bei genauerer Betrachtung eine schlüssige Grundlage fehlt und die mehr absurd, als an der Wirklichkeit orientiert sind.

Mit Blick auf die physische Begründung, lässt sich die Wahl des Wortes fliegen anstelle von fahren, wohl am besten begründen. In der Welt der Physik wird ein Ballon der mit Gas oder heißer Luft befüllt ist, als Aerostate bezeichnet. Ein so bezeichnetes Fluggerät unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von anderen Fluggerätschaften wie Zeppelin, Gleitschirm oder auch dem ganz gewöhnlichen Hubschrauber oder Flugzeug.
Aerostate wie ein Heißluftballon, folgen nämlich den Gesetzen der Physik, bzw. den Gesetzen der auch dem Prinzip der Aerostatik. Dieses Prinzip ist bereits seit über zweitausend Jahren bekannt und folgen den Gesetzmäßigkeiten die der junge Archimedes ca. 250 vor Christus zu Papier, bzw. aufs Pergament brachte und welche später als das Gesetz des Archimedes in die Geschichte Einzug erhielt und wesentliche Grundlage der modernen Physik ist.
Am einfachsten lässt sich diese Prinzip verstehen, indem man sich vor Augen führt, wie es einem Ballon, der lediglich mit heißer Luft oder Gas befüllt ist, den Gesetzen der Schwerkraft trotzt und hoch in die Lüfte steigt. Das Geheimnis liegt in der Dichte Begründet. Je geringer die Dichte eines Stoffes, desto leichter ist dieser auch. Dies führt dazu, dass wenn man eine Hülle wie ein Ballon eine ist, mit einem Gas oder mit heißer Luft befüllt, nach oben steigt. Heiße Luft besitzt nämlich wie Gas, eine geringere Dichte, als die Luft, welche sich um den Ballon herum befindet. Das Aufsteigen des Ballons ist also die logische, physische Folge der unterschiedlichen Dichte der Stoffe.
Da irgendwann einmal festgelegt wurde, dass Dinge die sich fortbewegen und dabei den Gesetzten der Aerostatik unterliegen, fahren, fährt man eben mit einem Ballon unter und durch die Wolken hinweg und fährt nicht.

Der historistische Begründungsansatz geht auf die schlichte Tatsache zurück, dass die Gebrüder Montgolfiere, die das Ballonfahren im Jahr 1783 quasi erfunden haben, den Akt des Ballonfahrens mit dem des Seefahrens verglichen. Da man im Meer mit Schiffen fährt und die Bezeichnung Luftmeer anstelle von Himmel weit verbreitet war, wählten diese Pioniere des Luftsport die Bezeichnung des Ballonfahren analog zu dem Begriff des Schifffahren im Meer.
Curios ist an dieser Begründung, dass die Bezeichnung des Ballonfahren nirgendwo sonst, außer im deutschsprachigen Raum, als solches bezeichnet wird. Und dies, obwohl mit Blick auf die angebliche historische Begründung des Wortes, dieses von zwei Franzosen, die mit Nichten der deutschen Sprache mächtig waren, aus der Taufe gehoben wurden.
Nicht zuletzt aus diesem Grund heraus, ist es wohl eher wahrscheinlich, dass die korrekte Bezeichnung Ballonfahren, auf die Gesetzmäßigkeiten des Archimedes zurückgehen.

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